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future-Newsletter

future-Newsletter zum Thema Nachhaltigkeit
März 2011

Verantwortung unternehmen

Die Welle des Tsunami in Japan hat die Welle der Verunsicherung über die Einführung der neuen Benzinsorte ?E 10? in den deutschen Medien ebenso schnell wieder weggespült, wie sie hochschwappte. Dennoch wird dieses Thema uns weiterhin beschäftigen, gerade in Anbetracht der Diskussion um die beschleunigte Umsetzung einer Energieversorgung auf Basis von Wasser- und Windkraft, Solarenergie und des Einsatzes von Biomasse. Wie in diesem Zusammenhang eine zukunftsfähige Mobilität geplant und realisiert werden kann, ist Thema des ?Standpunkts? in diesem Newsletter ? vertreten von future-Vorstandsmitglied Karl-Heinz Kenkel.

Eine ganze Reihe von Meldungen haben in dieser Ausgabe die Frage zum Thema, wie es um den Arbeitskräftebedarf mittel- und langfristig in Deutschland bestellt ist, insbesondere auch hinsichtlich der Qualifikationen für Tätigkeiten, die auf den Klima- und Umweltschutz gerichtet sind. Dazu nimmt ein engagierter Unternehmer Stellung, der seit Jahren diese Qualifikation in vorbildlicher Weise mit sozialen Aspekten zu Ausbildung und Beschäftigung verbindet. Arnold Drewer, Mitbegründer und Geschäftsführer des Paderborner Unternehmens Innodämm, das innovative Dämmverfahren anbietet, erläutert im Gespräch mit dem future-Newsletter, was es für ihn bedeutet, ?Verantwortung zu unternehmen?. (gk)


Inhalt:

Standpunkt

Verantwortliche Unternehmensführung

Ökologische Verantwortung

Soziale Verantwortung

Tipps

Termine


Standpunkt

Super E10 und die Nachhaltigkeit

Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind verunsichert: Statt einer Beimischung von fünf Prozent, die seit einigen Jahren üblich ist, wird ihnen jetzt ein Superbenzin angeboten, dass einen Anteil von zehn Prozent hat, der aus pflanzlichen Ölen gewonnen wird. Dabei geht es um die Verträglichkeit des ?E-10?-Kraftstoffs für die vorhandene Fahrzeugflotte. Aber es geht auch um die grundsätzliche Frage nach dem Stellenwert des Autos mit Verbrennungsmotor für eine zukunftsfähige, nachhaltige Mobilität - meint future-Vorstand Karl-Heinz Kenkel im folgenden "Standpunkt": weiterlesen


Verantwortung in der Unternehmensführung

Verantwortliche Unternehmensführung

Corporate Social Responsibility (CSR) im Mittelstand

Mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmen in Deutschland haben sich in den letzten Jahren im Sinne des Konzepts der Corporate Social Responsibility (CSR) engagiert weiterlesen

Bundesregierung fördert ?Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand"

Die Bundesregierung hat ein Förderprogramm für Unternehmen aufgelegt, mit dem CSR-Konzepte und -Maßnahmen unterstützt werden. weiterlesen

Bewerbungen für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2011

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis geht 2011 in die vierte Runde. weiterlesen

Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2011

Sie tun es erneut: Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Unternehmensinitiative ?future ? verantwortung unternehmen? bewerten die Nachhaltigkeitsberichte deutscher Großunternehmen und des Mittelstands. weiterlesen

Ranking der Nachhaltigkeitsberichte von KMU 2011

Auch die Nachhaltigkeits- oder CSR-Reports kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) werden 2011 vom Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und future einem Ranking unterzogen. weiterlesen

2011 Global 100: Nur drei deutsche Unternehmen sind dabei

Zu den nachhaltigsten 100 Unternehmen auf der Welt zählten 2011 nur drei deutsche: die Adidas AG, Henkel und SAP. weiterlesen


Ökologische Verantwortung

Ökologische Verantwortung

Mehr Klimaschutz in der EU kann zu mehr Wirtschaftswachstum führen

Wenn die Europäische Union ihr Klimaziel von 20 Prozent weniger Ausstoß von Treibhausgasen auf 30 Prozent erhöhte, könnte dies mehr Wirtschaftswachstum auslösen. weiterlesen

?Spiekerooger Klimagespräche?: Unternehmerische Bewältigung des Klimawandels

Mit den ?Spiekerooger Klimagesprächen? wollen die Initiatoren den Diskurs zwischen praxisorientierter Wissenschaft und Unternehmen zum Umgang mit dem Klimawandel fördern. weiterlesen

Mehr Fachkräfte für die energetische Gebäudesanierung ausbilden

Welche Chancen für Klimaschutz und Beschäftigung die energetische Sanierung von Gebäuden bietet, zeigt eine aktuelle Studie auf. weiterlesen

Erste Produkte der Hansgrohe AG mit neuem Label für Wassereffizienz

Drei Armaturen und eine Brause der Hansgrohe AG erfüllen die Kriterien für das Level A des neuen europäischen Gütesiegels ?WELL ? Water Efficiency Label?. weiterlesen>

Green Building: Trends und finanzielle Bedeutung

Die HypoVereinsbank hat eine neue Studie zur Zukunft nachhaltigen Bauens ? "Green Building" - in Deutschland erstellen lassen. weiterlesen>

Wettbewerb für Best Practice im Umgang mit ?grüner? Informationstechnik

Vorbildliche Lösungen aus der Praxis sind gefragt und werden ausgezeichnet, im bundesweiten Wettbewerb um den ?GreenIT Best Practice Award 2011?. weiterlesen>


Soziale Verantwortung

Deckung des Fachkräftebedarfs in kleinen und mittleren Unternehmen

In einer aktuelle Studie kommt das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn zu dem Ergebnis, dass sich in den nächsten Jahren ?die Rekrutierungsprobleme der KMU voraussichtlich eher noch verstärken? werden. weiterlesen

Interview mit Arnold Drewer, Innodämm zu seinem Ausbildungs- und Beschäftigungskonzept

Nachhaltigkeit bedeutet Vielfalt ? nicht zuletzt für die Gestaltung von Beschäftigung. Seit dem Start 1999 hat die Innodämm GmbH in Paderborn für eine Vielzahl von Altbausanierungen das Dämmmaterial geliefert, diese beraten und durchgeführt. Die in einem Großprojekt an über 50 Schulen der Stadt Köln eingesetzte Methode wurde mit dem ?Förderpreis NRW für nachwachsende Rohstoffe? ausgezeichnet, weil sie mit wiederverwertbaren Materialien arbeitet, für deren Produktion erheblich weniger Energie aufgewandt wurde als bei konventionellen Dämmstoffen. Die Unternehmensstrategie von Arnold Drewer, dem Mitgründer und Geschäftsführer des Unternehmens, verbindet den Klimaschutz mit besonderem sozialem Engagement für Ausbildung und Beschäftigung. Er erläutert im Gespräch mit dem future-Newsletter die wesentlichen Bausteine des Konzepts und was es für ihn bedeutet, ?Verantwortung zu unternehmen?. weiterlesen


Tipps

Prognose zur Auswirkung des Klimawandels für Flora und Fauna

Das Umweltministerium Nordrhein-Westfalens hat untersuchen lassen, wie sich Flora und Fauna unter dem Klimawandel entwickeln werden. Danach ergibt sich für mehr als 200 Arten und 18 Lebensräume ein besonderer Handlungsbedarf. Die Ergebnisse der Studie hat das Ministerium in einer Broschüre ?Natur im Wandel? zusammengefasst. Sie kann bestellt werden (Tel.: 0211-4566-666 oder infoservice(at)mkulnv.nrw.de) und steht zum Download auf der Internetseite www.umwelt.nrw.de zur Verfügung.


Termine

Termine

5. Mai 2011: Unternehmerische Bewältigung des Klimawandels - "Spiekerooger Gespräche" im ZUK - Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück

12.-13.05.2011: Fachtagung ?Neues im Umweltrecht" in Frankfurt/Main. Fortbildung für Immissionsschutz- und Störfallbeauftragte, die sich mit Neuerungen auf den Gebieten umweltrelevanter Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften befasst, Umweltakademie Fresenius.

20.06.2011: 11. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Rat für Nachhaltige Entwicklung, Berlin (Tempodrom)

 

Herausgeber: future e. V. - verantwortung unternehmen
Dr. Udo Westermann, Am Hof Schultmann 63, 48163 Münster, Telefon: +49 251/97316-34
Redaktion: Gerhard Kaminski, Ralf Bindel

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