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< Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises
27.09.2012 10:21 Alter: 8 yrs
Kategorie: September2012, Verantwortliche Unternehmensführung

Stakeholderdialog zum Nachhaltigkeitsbericht

Die Limburger Blechwarenfabrik hat ihren ersten CSR-Bericht vorgelegt. Dieser geht erfreulich ausführlich darauf ein, wie man die Meinung der Stakeholder zum eigenen Nachhaltigkeitsengagement eingeholt und für die Unternehmensentwicklung genutzt hat.


Neben den Erläuterungen zum Stakeholderdialog bietet der Report einen umfassenden Einblick in das Engagement des Unternehmens zum Klima- und Umweltschutz, zur Personalentwicklung und den Handlungsfeldern für die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Dabei wird einmal mehr deutlich, dass die Materialeffizienz zentrales Thema der Nachhaltigkeitsorientierung ist, vor allem im Umgang mit dem Basismaterial der diversen Behälter und Dosen, die man herstellt, dem Weißblech. So konnte durch die Umstellung von Streifen- und Bandpressen auf Portalpressen eine erheblich bessere Ausnutzung der großen Blechtafeln erreicht werden, aus denen die jeweiligen Formate gestanzt werden. Rund 800 Tonnen Weißblech spart die effizientere Technik. Durch das selbst entwickelte Verfahren zur Kaschierung der Blechbehälter mit Kunststofffolien (?Limburger Folienkaschierung?- LIFOKA), das die herkömmliche Lackierung ersetzt, konnte der Lackverbrauch um 18 Tonnen pro Jahr verringert werden. Außerdem wurde damit der Energieverbrauch gesenkt. Schon 2009 hatte die Limburger Blechwarenfabrik für ihre umfassenden Maßnahmen zum effizienten Materialeinsatz den Deutschen Materialeffizienzpreis erhalten.

Der aktuelle CSR-Bericht zeigt, dass das Unternehmen auch anderen Aspekten des Umweltmanagements große Aufmerksamkeit schenkt, wie dem effizienten Energieeinsatz sowohl in technischer Hinsicht als auch bezogen auf das Mitarbeiterverhalten, der Nutzung von Solarenergie und nicht zuletzt dem Recycling von Produktionsabfällen. Bemerkenswert ist auch der Abschnitt zu den Maßnahmen, mit denen man dem Demografischen Wandel begegnet.

Der Bericht ist auf der Internetseiten der Limburger Blechwarenfabrik einsehbar: http://www.blechwaren-limburg.de/63.html?&L=pleqkalho

Weitere Informationen: Stefan Fachinger, T 06431 299-362, s.fachinger@blechwaren-limburg.de.