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14.06.2013 14:42 Alter: 5 yrs
Kategorie: 3-2013, Verantwortliche Unternehmensführung

Nachhaltige Geldanlagen weiter auf Wachstumskurs

Der Wachstumstrend bei Nachhaltigen Geldanlagen hat sich auch 2012 ungebrochen fortgesetzt.


Laut dem Marktbericht ?Nachhaltige Geldanlagen?, den das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) kürzlich veröffentlicht hat, waren in Deutschland, Österreich und der Schweiz jeweils kräftige Zuwächse zu verzeichnen. Das Volumen Nachhaltiger Geldanlagen in diesen drei Ländern summierte sich 2012 auf 120,3 Milliarden Euro. Dies sind 16 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Das Forum sieht in dieser Entwicklung ein Indiz dafür, dass sich die Finanzwirtschaft zunehmend ihrer Verantwortung für die Sicherung und Verbesserung der Lebensmöglichkeiten heutiger und künftiger Generationen bewusst werde.

In Deutschland und Österreich fiel der Zuwachs bei den nachhaltigen Investmentfonds und Mandaten mit jeweils 20 Prozent besonders stark aus. Der Markt in der Schweiz ist auf hohem Niveau um 15 Prozent gewachsen.

Unter den nachhaltigen Anlagestrategien ist in allen drei Ländern die Berücksichtigung von Ausschlusskriterien wie Waffen oder Kernkraft am beliebtesten. In Deutschland und der Schweiz folgt dann die Anlageoption orientiert am Ranking Best-in-Class. Hierbei geht es darum, in die mit Blick auf Nachhaltigkeitsaspekte besten Unternehmen zu investieren. In Österreich dagegen belegt das Screening nach der Konformität mit bestimmten internationalen Standards oder Normen wie dem Global Compact oder den Kernarbeitsnormen der International Labour Organisation Platz zwei.

Seit 2005 legt das FNG mit dem Marktbericht umfassendes Datenmaterial zu den nachhaltigen Anlagemärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Die Daten für die aktuelle Studie hat das Forum selbst erhoben und die Methodik ist mit der des Europäischen Dachverbandes Eurosif (European Sustainable Investment Forum) abgestimmt. Folgende Sponsoren und Unterstützer haben die Studie ermöglicht: die GLS Bank, die Bank Vontobel, ForestFinance, die Swisscanto Asset Management AG, Union Investment, Absolut Research, Ethos und die Inrate AG.