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< Ostwestfälische Wirtschaft mit Nachhaltigkeitspreis
30.08.2013 11:17 Alter: 5 yrs
Kategorie: 4-2013, Verantwortliche Unternehmensführung

Transparenz jetzt! Berater und NGO unterstützen angekündigte Berichtspflicht

2014 soll sie kommen, die Berichtspflicht für europäische Unternehmen zu Umwelt, Menschenrechten und Anti-Korruption. Zum Standpunkt von future-Vorstand Sabine Braun gibt es jetzt eine Gegenposition.


Eine gute Nachhaltigkeitsberichterstattung ist im Interesse aller, die Pflicht dazu lehnt Sabine Braun, future-Vorstandsvorsitzende, in ihrem Standpunkt Europäische Berichtspflicht: Transparenz als Selbstzweck ab. Die Offenlegungspflicht solle dazu beitragen, Risiken und Auswirkungen von Unternehmenstätigkeiten festzustellen und die Unternehmen zu verantwortungsvollem Verhalten zu verpflichten. Das sei jedoch nur möglich, wenn die Informationen nach einheitlichen Vorgehensweisen erfasst und transparent gemacht würden, meinen Johanna Kusch, von der Nichtregierungsorganisation Germanwatch, und Dr. Brigitte Biermann, vom Beratungsunternehmen triple innova in Wuppertal.

Sie verweisen in ihrem auf den future-Seiten veröffentlichten Gegenstandpunkt Transparenz jetzt! auf die Unterstützung der Berichtspflicht durch Investoren. Den Standpunkt von Sabine Braun nahmen sie als Aufhänger für eine weitergehende Debatte um das Thema verbindliche Offenlegung nichtfinanzieller Informationen. Ihre Replik verstehen die beiden Autorinnen dabei explizit als Beitrag zum weiteren Austausch über Fragestellungen rund um das Thema Offenlegungspflichten.