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< Querdenker sind nicht gefragt
24.04.2015 11:43 Alter: 4 yrs
Kategorie: 2-2015, Ökologische Verantwortung

Neues factory-Magazin zu Kooperation und Kommunikation zur Ressourcenschonung

Wenn es um mehr Ressourceneffizienz geht, geht es nicht ohne Kooperation. Über die gesamte Wertschöpfungskette lassen sich durch Zusammenarbeit mehr Ressourcen als im einzelnen Unternehmen einsparen. Das aktuelle factory-Magazin zeigt, wie es funktioniert.


Titelbild des factory-Magazins mit zwei Papageien

Es ist Zeit für überbetriebliches Denken und Handeln. Denn die Potenziale im einzelnen Betrieb sind begrenzt, aber zwischen Kunden und Lieferanten können durch Kooperation wesentlich mehr Material- und Energieeinsparungen geschöpft werden. Doch wie genau stößt man solche Ressourcen-Kooperationen an, wenn bisher nur über Produktqualität und Preis gesprochen wurde? Richtig: Durch verstärkte Kommunikation. "Wir müssen reden" ist deswegen der Titel der aktuellen factory, dem von future mitgegründeten Magazin für Nachhaltiges Wirtschaften, das kostenlos zum Download unter www.factory-magazin.de bereit steht.

Im Magazin geht um nichts weniger als Kooperation und Kommunikation zur Ressourcenschonung. Schon die ersten Ansätze innerhalb von unternehmerischen Wertschöpfungsketten zeigen, dass allein durch das ?Miteinander reden? schon viel für den Ressourcenerhalt zu holen ist. ?Das A und O der Kooperation ist die Kommunikation?, bestätigt Holger Berg vom Wuppertal Institut im einleitenden Beitrag zu Ressourcenkooperationen. In dem von der Effizienz-Agentur NRW begleiteten Projekt Ressourcenkooperation konnten in einem Fall allein 40.000 Euro jährlich an Energiekosten gespart werden, weil Lieferant und Kunde erstmals über Ressourcen sprachen. In einem anderen Fall konnten so die Dimensionen des beauftragten Produkts verringert und somit Ressourcen gespart werden.

Weitere Beiträge der factory widmen sich der Ressourcenkommunikation: Wie wichtig verständliche Bilder für das Verständnis des Ressourceneinsatzes sind, zeigt im Magazin die Geschichte des ökologischen Rucksacks, der Erfindung von Friedrich Schmidt-Bleek. Wie sich Nachhaltigkeit zugänglich und verständlich kommunizieren lässt, ohne zu banalisieren, schildert ein darauf spezialisierter Kommunikationsdesigner. Zwei Kommunikationsexpertinnen stellen die zielgruppengerechte Ansprache zur Vermittlung von Nachhaltigkeitsinhalten vor. Der Marketingexperte des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Carsten Baumgarth tritt für eine stärkere Kooperation von Künstlern und Nachhaltigkeitsvermittlern ein. factory erscheint viermal im Jahr als PDF-Magazin und ist für das Lesen am Bildschirm und auf Tablets optimiert.