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25.01.2016 17:18 Alter: 4 yrs
Kategorie: 5-2015, Verantwortliche Unternehmensführung

Wassermanagement und Handeln

Zwei weitere Ausgaben des von future mitgegründeten Magazins für Nachhaltiges Wirtschaften factory sind zu den Themen Wasser- und Meeresspiegelmanagement und Handel und Handeln erschienen.


factory Titel Magazine Handeln und Baden gehen

Das factory-Magazin Baden gehen betrachtet die globalen und regional konkreten Möglichkeiten für eine Begrenzung der Folgen des Meeresspiegelanstiegs. Auch das kostbare Süßwasser ist Thema, denn das ist zunehmend bedroht. factory berichtet, wie Wasserversorger ökologische Landwirtschaft fördern, um Wasser effizienter zu produzieren, und beschreibt, wie die Privatisierung der Wasserversorgung wirkt. Erzählt wird vom virtuellen Wasser, das in allen Produkten steckt ? und wo nachhaltiger Handel und ebensolche Handelsabkommen durchaus Menschen in wasserarmen Regionen helfen können. Dass produzierende Unternehmen mit sparsamem Wassereinsatz viel für Ressourcen- und damit Klimaschutz tun können ? und auch ihre Sorgen beim steigenden Wasserpegel haben, erfahren Leser im Interview mit einer Effizienz-Beraterin. Zum gemeinsamen Baden gehen lädt factory mit prachtvollen Bildern noch erhaltener Badekultur ein.

Seit dem Paris Abkommen zur Begrenzung der Erderwärmung hat die Klimapolitik wieder Rückenwind erhalten. Doch damit es auch umgesetzt wird, ist rasches und konsequentes Handeln angesagt. Doch wer sind die wichtigsten Akteure und womit ist zu rechnen? Diese und mehr Fragen zum Thema klärt das neue factory-Magazin Handeln. Der Ko-Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) Dirk Messner erklärt in factory: ?Die Deutungshoheit über die Zukunft haben jetzt die klimaschutzorientierten Unternehmen. Das Zukunftsmodell des Weltenergiesystems wird erneuerbar sein, die fossilen Investitionen sind auf dem Rückzug." Für ihn sind Wirtschaft und damit Unternehmen die wichtigsten der Akteure, die die in Paris vereinbarte Begrenzung der Erderwärmung vorantreiben werden. Natürlich würden Unternehmen, die "noch nicht auf der Spur sind", versuchen, von der Regierung Zeit für den Umbau zu kaufen. "Aber dass sich die Weichenstellung in Richtung klimaverträgliches Wirtschaften vollziehen muss, darüber gibt es weltweit große Einigkeit." Messner, der auch Mitglied einer Beratungskommission der chinesischen Regierung ist, sieht auch China als Vorreiter in Sachen Klimaschutz, weil es so verwundbar gegenüber Umweltveränderungen ist und zudem die nötigen Finanzierungsreserven hat. Im Interview skizziert er die innen- und außenpolitischen Treiber für die chinesische Führungsrolle. Für Messner sind die USA und China die wichtigsten Wettbewerber Deutschlands, wenn es um Effizienztechnologien und erneuerbare Energieinfrastruktur geht.

Handeln mit all seinen Aspekten und Variationen ist das Thema dieses neuen factory-Magazins. Da geht es ums Verhandeln zum Handeln, ethisches Handeln und den Handel mit Algorithmen, Waren und Werten. factory untersucht, mit welchen Instrumenten Staaten und Institution zum "richtigen" Handeln anregen und ob das globale Big-Data-Geschäftsmodell von Google, Facebook und Co. nicht sogar zu einem eher sozial-ökologischen Wirtschaftswandel führen wird. Wie internationale Handelsabkommen die Nachhaltigkeit fördern können ist ebenso Thema wie der Einzelhandel im Zeitalter der Digitalsierung zu einer kleinen Renaissance der regionalen Versorgung kommt. In der Fotoreportage geht es mit Bildern von ehrenamtlich Engagierten um das sogenannte selbstlose Handeln, das so selbstlos nicht ist, weil ohne es Menschen und Gesellschaften gar nicht existieren könnten.

Wie immer gibt es das factory-Magazin zum kostenlosen Download. Darin sind alle Beiträge hübsch illustriert, dazu Zahlen, Zitate und Wordcloud zum Thema. Online lassen sich auch einige Beiträge kommentieren. factory, herausgegeben von der Aachener Stiftung Kathy Beys, der Effizienz-Agentur NRW und dem Wuppertal Institut, erscheint viermal im Jahr, ein Newsletter informiert über die jeweils neue Ausgabe.