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15.04.2016 18:05 Alter: 1 year
Kategorie: Verantwortliche Unternehmensführung, 2-2016

Reporting nach GRI G4: Anspruch & Wirklichkeit

Seit 1. Januar 2016 müssen Nachhaltigkeitsberichte, die sich auf die Global Reporting Initiative (GRI) berufen, nach dem Standard G4 verfasst worden sein. Eine Studie der Agentur akzente hat die ersten Umsetzungsergebnisse von Unternehmen untersucht.


Titelbild der Studie

Den GRI-Leitfaden gibt es seit Mai 2013 in der vierten Fassung, den so genannten G4-Leitlinien. Allerdings galt bis Ende 2015 eine Übergangsfrist, so dass Unternehmen bis dahin auch die beiden Vorläuferversionen G3 und G3.1 weiterhin nutzen konnten.

G4 brachte zahlreiche Neuerungen, vor allem die Fokussierung auf Themen, die für Geschäft, Branche und Stakeholder am wichtigsten sind. Dies setzt eine Wesentlichkeitsanalyse voraus, die im Bericht dargestellt werden muss. Weitere wichtige Änderungen betreffen die Darstellung der Nachhaltigkeitsauswirkungen in der Lieferkette, der Vergütung des Managements sowie von Beschwerdemechanismen im Falle von Auseinandersetzungen. Die Münchener Agentur akzente wollte wissen, wie Unternehmen mit diesen drei neuen Anforderungen umgehen. Ihre Studie der 2015er Berichte für das Geschäftsjahr 2014 zeigt, dass

? die Änderungen im Bereich der Lieferkette am besten umgesetzt werden,

? die Aussagen zur Vergütung nur selten mit Daten unterfüttert sind,

? bei Beschwerdemechanismen die größte Unsicherheit besteht, was zu berichten ist.

Die akzente-Studie ?Reporting nach GRI G4: Anspruch & Wirklichkeit. Erste Erfahrungen mit den neuen GRI-Leitlinien" kann hier herunter geladen werden.