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10.12.2016 16:42 Alter: 167 days
Kategorie: Verantwortliche Unternehmensführung

Nachhaltiges Engagement und Innovationskraft gehen Hand in Hand

Die aktuelle Studie "Industrie-Innovationsindex" zeigt, dass Unternehmen, die sich wirtschaftlich, gesellschaftlich und im Umweltschutz nachhaltig engagieren, eine überdurchschnittlich hohe Innovationskraft aufweisen.


In der Forsa-Umfrage, die im Auftrag des Spezialchemiekonzerns Altana durchgeführt wurde, schätzen 57 Prozent der befragten Manager die Bedeutung von Nachhaltigkeit für die Innovationsfähigkeit von Unternehmen als hoch ein. Bei den Berufseinsteigern sind es sogar 62 Prozent.
Doch schöpfen viele Unternehmen das Potenzial nachhaltiger Maßnahmen noch nicht aus, heißt es in der Ergebnisvorstellung von Altana. Besonderer Handlungsbedarf bestehe bei der Entwicklung von Produkten, die einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg leisten. "Dafür bedarf es nicht nur einer nachhaltigen, vorausschauenden Sichtweise, sondern einer Innovationskraft, die neue Lösungen für Ressourcen- und Klimaschutz mit wirtschaftlichem Nutzen verbindet," so Martin Babilas, Vorstandsvorsitzender von Altana.
Ein weiterer grundlegender Faktor für die Fähigkeit, Nachhaltigkeit voranzutreiben, ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter. Von allen wesentlichen Maßnahmen, die zur Nachhaltigkeit im Unternehmen beitragen, wie beispielsweise Arbeits- und Gesundheitsschutz oder der Einsatz erneuerbarer Energien, ist eine Kultur der Nachhaltigkeit jedoch in den befragten Unternehmen am wenigsten stark verbreitet. Dabei halten rund drei Viertel der befragten Berufseinsteiger Ressourcenschutz und gesellschaftliches Engagement für so wichtig, dass sie diese Kriterien laut Studie sogar bei der Arbeitgeberwahl zugrunde legen.

Für die Studie hatte das Marktforschungsinstitut Forsa im Frühjahr 500 Telefoninterviews mit Vertretern aus Industrieunternehmen ab 250 Mitarbeitern durchgeführt. Es wurden 250 Vorstandsmitglieder, Geschäftsführer und Bereichsleiter befragt. Parallel dazu sprach Forsa mit 250 Berufseinsteigern aus Industrieunternehmen zwischen 18 und 35 Jahren mit einer Berufserfahrung zwischen ein und fünf Jahren.