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15.04.2017 19:09 Alter: 190 days
Kategorie: 2-2017, Verantwortliche Unternehmensführung

HiPP erhält Deutschen CSR-Preis - und ist als erstes deutsches Unternehmen durch das Nachhaltigkeitsmanagementsystem EMASplus zertifiziert

Das future-Mitgliedsunternehmen HiPP bleibt weiterhin Pionier: War es 1995 eines der ersten Unternehmen, das sich nach dem strengen Umweltmanagementsystem EMAS zertifizieren ließ, ist es seit März 2017 das erste, das sich jetzt ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung durch ein EMASplus-Zertifikat bescheinigen lässt. Zudem wurde es in Ludwigsburg mit dem Deutschen CSR-Preis 2017 ausgezeichnet.


EMAS Logo ohne Registrierungsnummer

Seit März 2017 ist HiPP als erstes deutsches Unternehmen der Lebensmittelindustrie offiziell durch das Sozialmanagementsystem EMASplus zertifiziert. EMASplus integriert die Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales zu einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsmanagementsystem. Der Babynahrungshersteller hat sich als einer der ersten Lebensmittelbetriebe in Europa bereits 1995 nach dem strengen Umweltmanagementsystem EMAS ("Eco-Management and Audit Scheme") zertifizieren lassen.

Mit dem neuen System EMASplus kann HiPP auch das unternehmerische Engagement im sozialen Bereich messen und per Zertifikat belegen. Dazu zählen in erter Linie strenge, selbst auferlegte Regeln im Umgang mit Vertragspartnern, Verbrauchern und Mitarbeitern, die die Einhaltung hoher sozialer Standards gewährleisten.

HiPP stützt die soziale Säule der Nachhaltigkeit mit einer eigenen Ethik-Charta, systematischen Schulungen und einem aktives Wissensmanagement. Vielfältige soziale Leistungen und flexible familienfreundliche Teilzeitmodelle sollen die Mitarbeiter zusätzlich motivieren. "Das große Ziel bei EMASplus ist die kontinuierliche Verbesserung am Standort sowie innerhalb der Lieferkette. Dafür haben wir uns konkrete Ziele und Maßnahmen vorgenommen. Jährlich wird geprüft, wie weit wir diese realisiert haben und welche neuen Ziele sinnvollerweise definiert werden müssen," sagt Hubertus Doms, Geschäftsleiter und Nachhaltigkeitsbeauftragter bei HiPP, das Vorgehen.

Ende März hat das Unternehmen die Auditierung nach EMASplus erfolgreich durchgeführt. Alle Unternehmensbereiche werden im Rahmen dieses umfassenden Audits von unabhängigen Umweltgutachtern geprüft - von der Geschäftsleitung, über den Einkauf, Vertrieb, Produktion, Elternservice und Betriebsrat bis hin zu Personal und Unternehmenskommunikation. Die Zertifizierung wird jährlich erneuert.

Anfang April wurde das HiPP-Werk Pfaffenhofen zudem in einem Festakt mit rund 500 Gästen in Ludwigsburg mit dem Deutschen CSR-Preis 2017 in der Kategorie "CO2-Vermeidung als Beitrag zum Klimaschutz? ausgezeichnet.

HiPP hatte sich für zwei der insgesamt acht Kategorien des Deutschen CSR-Preises beworben und war seit Februar als einer von drei Finalisten in beiden Kategorien "Biodiversitätsmanagement zum Erhalt der weltweiten biologischen Vielfalt" und "CO2-Vermeidung als Beitrag zum Klimaschutz" nominiert. In letzterer trat HiPP gegen die Deutsche Telekom und Lufthansa Cargo, die mit ihren Bewerbungen zum Klimaschutz ebenfalls als Finalisten gekürt waren.

Durch den Einsatz erneuerbarer Energien produziert das Werk in Pfaffenhofen seit 2011 klimaneutral. Seine CO2-Emissionen konnte HiPP von 2000 bis 2016 - trotz höherer Produktionsmengen - um ca. 90 Prozent senken. Das Hauptziel - die klimaneutrale Produktion auch an den internationalen HiPP-Standorten - wurde in den letzten Jahren sukzessive umgesetzt. Nach Österreich und Ungarn, konnte 2016 Kroatien als viertes Werk im klimaneutralen Bunde aufgenommen werden. Jetzt hat sich HiPP ein neues großes Ziel gesetzt: Zukünftig soll durch angepasste Verpackungen, optimierte Logistik und über eigene Humusprojekte die gesamte Lieferkette CO2-neutral werden.